So nah am Tod – ARD Dokumentation

Eine Dokumentation über den Einsatz in Afghanistan.

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Das Ende der Unbeschwertheit

Soldatengedenken wurde im Mai 2007 als erste private Initiative überhaupt gegründet, um gestorbenen und gefallenen Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz zu gedenken. Wenn wir heute die Verwundung oder den Tod eines Soldaten in Afghanistan zu beklagen haben, ist dies die unmittelbare Folge des Tages heute vor zehn Jahren. Deshalb wird diese Seite heute – und nur heute -einmal politisch!

Jeder von uns der am 11. September 2001 schon alt genug für bewusste Erinnerungen war, wird diesen Tag niemals vergessen. Jeder von uns wird sich daran erinnern wo er war, wie er davon erfuhr und wie er es erlebt hat. Dabei ist der 11. September 2001 auch für uns Deutsche von großer Bedeutung, weil durch ihn ja auch der Afghanistankrieg ausgelöst wurde. In diesem fielen bis zum heutigen Zeitpunkt 38 Soldaten und 18 kamen ohne Feindeinwirkung zu Tode. 55 Soldaten wurden verletzt, 249 verwundet.
Doch so schmerzhaft diese Verluste auch sind, zu ihnen gesellen sich mehr als 7.000 in Afghanistan gefallene Verbündete aus über 30 Ländern (1), aber auch die dort und im Irak unschuldig zu Tode gekommenen 250.000(2) Zivilisten. Sie alle sind genauso Opfer dieser Anschläge, wie es die fast 3.000 bei dem Angriff selbst gestorbenen sind!

Im September 2001 hatte ich meine Grundausbildung hinter mir und befand mich in der bereits relativ entspannten SWA. Am 11. September hatten wir mit unseren Maschinengewehren auf dem Übungsplatz meines Standorts geübt. Mir ist noch gut in Erinnerung, dass ich aus einem mir nicht mehr bekannten Grund nicht mit meiner eigentlichen Gruppe auf den Übungsplatz marschieren konnte, sondern mit einer Anderen den Übungsplatz betrat. Wegen meiner Statur war mir ein MG3 ausgehändigt worden, welches ich mit dem Gurt um meinen Nacken geschlungen im Hüftanschlag trug.
Auf dem Übungsplatz angekommen erinnere ich mich noch daran, welchen Spaß wir dort hatten. Unsere Gruppe war in einen simulierten Feuerüberfall geraten, wir hatten uns in Deckung begeben. Nachdem dieser Übungsteil vorbei war, hatte ich – wie wir alle es damals gerne machten – umgehend meinen Helm durch die Feldmütze getauscht. Um zu meiner eigentlichen Gruppe zurückzukommen musste ich die breite Sandstraße überqueren, lag meine Gruppe doch oberhalb der Straße im Wald.
Während ich gerade mitten auf der Straße war, kam die nächste Gruppe an und wurde ebenfalls von meiner Gruppe mit einem simulierten Feuerüberfall überrascht. Das lustige dabei war damals für mich, dass ich noch 18 jähriges Bürschchen mit meinem dicken MG mitten auf der Straße stand als das wilde Geballere losging. Anders als es richtig gewesen wäre blieb ich dabei dann nach kurzem Nachdenken mitten auf der Straße breitbeinig stehen und beteiligte mich stehend mit dem MG im Hüftanschlag am Feuergefecht. Der Anblick hätte vermutlich in einen billigen Action B-Movie gepasst. Später dann ging der Spaß noch weiter, als ein kleinwüchsiger Stabsunteroffizier sich zwei MGs im Hüftanschlag umhängte und mit beiden gleichzeitig feuerte. Den Rückstoß übertreibend ließ er sich dabei fallen, behielt die Finger aber auf den Abzügen, so dass er schließlich mit zwei ratternden MGs auf dem Rücken liegend mit gen Himmel gestreckten Beinen lag.
Der Tag hatte also bereits einen, für den jungen 18jährigen Mann, unterhaltsamen Höhepunkt erreicht, als wir kurz nach Mittag wieder in der Kaserne waren. Das übliche Waffenreinigen hatte begonnen, als einer meiner Kameraden – seine Stube war die Einzige die einen Fernseher hatte – hereinkam und meinte, „die Russen haben ein Flugzeug ins Word Trade Center geflogen“.
Wie er auf „die Russen“ kam ist mir bis heute ein Rätsel, vielleicht hielt er nur an einem gewohnten und spielerischen Feindbild fest, keine Ahnung.
Nicht lange später sagte er, dass ein weiteres Flugzeug in den anderen Turm eingeschlagen sei.

Da es meinen Gruppen- und Zugführern damals nicht klar war, dass dieses Ereignis wichtiger als eine perfekt gereinigte Schusswaffe sein wird, blieb mir das Verfolgen der Einstürze beider Türme in Echtzeit erspart.

Später standen wir dann mit einer Reihe Kameraden im Zimmer des UvD, wo inzwischen auf praktisch allen Kanälen nichts anderes mehr lief als die Bilder des Anschlags. Ich weiß noch, dass ich vor einer Reihe Kameraden gesagt hatte: „Das gibt Krieg!“ und ausgelacht wurde. Ob mich das „Recht behalten“ nun allerdings freuen soll, ist eine andere Sache…

Die Zeitenwende
Mit großer Scham denke ich an meine Reaktion der kommenden Tage zurück. Gleich mehrfach gab es einen Bataillonsappell, bei dem mit bis zu drei Minuten Schweigen am Stück den Opfern der Anschläge gedacht wurde. Mit Scham bin ich deshalb so erfüllt, weil der dumme Junge von damals, das Kind welches ich seinerzeit war, nichts besseres zu tun hatte als zu erklären, die Amis seien doch selber daran schuld. Immerhin konnte ich mich mit dieser Meinung in der Mitte der Gesellschaft wissen.
Schuld an dieser ekelhaften Haltung war der in diesem Lande grassierende Antiamerikanismus, dem auch ich damals anhing. In meiner Ignoranz und meiner Dummheit suchte ich die Schuld bei den Opfern und tat so, als ob ein Terrorist nicht etwa auch ohne fremde Hilfe ein Verbrechen begehen könnte.
Dabei war dieser Akt nichts anderes als der direkte Ausdruck einer Zeitenwende, wie man sie wohl nur selten erlebt. Als Kaiser Franz II. 1806 die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation niederlegte und damit einen etwa ein Jahrtausend alten Staat zu Grabe trug, waren Johann Wolfgang von Goethe die Probleme seines Kutschers wichtiger als dieser Epochenwechsel. Auch die Absetzung des letzten (West-)Römischen Kaisers Romulus Augustulus durch Odoaker 476 und die Ermordung von Julius Nepos 480, allgemein als Ende des Weströmischen Reiches angesehen, machten auf ihre Zeitgenossen kaum Eindruck. Was wir heute als Zeitenwende, ja als Epochenwechsel ansehen, war seinerzeit nur ein Ereignis unter vielen.

Der 11. September ist hier anders. Die Welt ist für uns, und höchstwahrscheinlich auch für die Nachwelt, für immer in eine Zeit vor- und nach dem 11. September 2001 eingeteilt. Die Zeit davor war die des Aufschwungs, des Endes des Kommunismus, des Beginns der Freiheit in fast ganz Osteuropa. Es war die Zeit von Loveparade, Spielekonsolen und unbeschwertem Leben.
Vor dem 11. September hatte man auch schon von Anschlägen gehört, aber die betrafen ja „nur“ die Israelis oder waren so weit weg, dass sie praktisch ohne Bedeutung für uns waren.
Die Zeit danach ist eine völlig neue Epoche. Es ist die Welt, in der man ein verdammt ungutes Gefühl bekommt, wenn langbärtige Männer in islamisch-religiöser Kleidung mit einem in den Flug in die USA einsteigen. Es ist die Welt, in der sich im Internet zuhauf Videos von schrecklich schreienden Menschen finden, denen vor einer Kamera der Kopf abgeschnitten wird, und in der wegen ein paar harmlosen Karikaturen Menschen ermordet werden.
Es ist die Welt, in der Anschläge in unseren Heimatländern hunderte Menschenleben fordern und in regelmäßigen Abständen von der Verhaftung von Terroristen vor vollendeter Tat berichtet wird. Es ist auch die Welt, in der deutsche und verbündete Soldaten tagtäglich gegen solche Menschen, gegen eben die Protagonisten solch einer Welt, kämpfen.

Es ist aber auch die Welt, in der sich Millionen nicht zu schade sind, die fast 3.000 Opfer zu verhöhnen, indem sie ihnen die Schuld für ihren eigenen Tod geben. Eine Welt, in der erschreckend Viele glauben, die US-Regierung hätte ihre eigenen Bürger umgebracht, um dadurch eine Reihe von für sie selbst desaströsen Kriege führen zu können. Es ist eine Welt, bei der sich der Akademiker Mohammed Atta als Zeichen höchsten Protestes gegen den US-Imperialismus in die Türme des World Trade Centers stürzt um Tausende zu töten, nach der bei der Wahnsinnstat des Anders Breivik aber niemand auf die Idee kommt bei seinen Opfern die Schuld zu suchen und seine Tat als reine Notwehr – wogegen auch immer – zu stilisieren.
Es ist die Welt, die bei islamischen Terroranschlägen gegen freiheitliche Menschen und die einzige Demokratie im Nahen Osten mit Verständnis reagiert, die Abwehrreaktionen der Angegriffenen aber zu Verbrechen stempelt. Es ist die Welt, in der ein islamischer Terrorist scheinbar zu dumm und unfähig ist um selber böse zu sein, der „Nordmann“ Anders Breivik aber keine Provokation braucht um abgrundtief böse zu sein. Es ist auch die Welt, in der Kritik an der Ermordung von Schwulen, von vermeintlichen oder tatsächlichen Ehebrechern, von Vergewaltigungsopfern und Apostaten Rassismus ist, die Erklärung genereller Unfähigkeit zum unprovozierten Hass auf Andere aber nicht. Es ist auch eine Welt, die in eben dieser unterschiedlichen Bewertung der Zurechnungsfähigkeit von Menschen unterschiedlicher Herkunft (Breivik=Verbrecher, Atta=Provozierter) nicht das sieht was es ist, nämlich Rassismus in Reinstform!

Dass sich die Welt derart verändern würde war mir nicht klar. Am 11. September 2001 wusste ich nicht, dass es Menschen geben könnte, die ihnen völlig Unbekannten den Kopf vor laufender Videokamera abschneiden.

All diese Veränderungen in der Welt und auch in mir und meiner Wahrnehmung der Welt begannen mit diesem schönen sommerlichen Dienstag im September vor 10 Jahren. Die bis heute erfolgten Einsichten kamen nicht sofort und auch meine Weltsicht änderte sich nicht über Nacht.
Heute jedoch ist mir klar, dass dieser 11. September nichts anderes als eine offene Kriegserklärung des radikalen Islams an die Freiheit selbst war. An die Freiheit sein Leben selbst zu gestalten, es mit wem auch immer und in welcher Art Beziehung auch immer zu leben.

Die erste rund 3.000 Opfer in diesem Kampf starben heute vor 10 Jahren, leider sollten ihnen viele Weitere folgen.
Heute denke ich zurück an die unbeschwerte Zeit vor diesem Epochenwechsel. Heute denke ich an die, die ihr Leben bei diesem ungeheuerlichen Verbrechen lassen mussten. Ich denke zurück an all die, die in Madrid, London, auf Djerba und Bali, in Mumbai und an über 17.000 weiteren Orten ihr Leben ließen. Genauso denke ich an die tausende Soldaten, deren Angehörige heute um sie trauern.

(1) CNN Casualties
(2) ORF

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Sie kamen um zu helfen: Buchtipp

Vor kurzem wurde ich auf ein Buch hingewiesen, dass sowohl nach Ansicht professioneller Kritiker, wie auch aus Sicht der Amazonnutzer hervorragend ist:

Das Buch ist dabei keine Abrechnung mit der Bundeswehr, sondern vielmehr mit einer Gesellschaft, die ihre Soldaten zum Kämpfen und Sterben in ein fernes Land schickt, sich aber anschließend nicht mehr um die Opfer kümmert.
Dabei wird ein Einblick in eine Soldatenfamilie gewährt, der sonst kaum möglich ist. Sowohl das “Warum”, als auch die Folgen einer Verpflichtung für Bundeswehr und Auslandseinsatz werden in einer ansprechenden und gut lesbaren Art vorgestellt, so dass auch für Bundeswehrferne Menschen ein leichter Einstieg in das Thema möglich ist.

Wofür wir kämpfen: Wie der Krieg in Afghanistan unser Leben veränderte auf Amazon

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Papa ist im Krieg

Die ARD hat eine sehr faire und bewegende Dokumentation über die Familien von Soldaten produziert.

Der Film in der Mediathek der ARD.

 

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Soldatengedenken präsentiert: “Soldatenfreund”!

Soldatenfreund – Die Seite für Soldaten

Als ich letztes Jahr in den USA war, konnte ich sehen, wie ein demokratischer Staat seine Soldaten unterstützen kann, wenn es die Zivilgesellschaft denn will. Der Respekt gegenüber den eigenen Soldaten ist enorm, auch von Seiten der Kriegsgegner. Diese kritisieren zwar die Politiker und Generäle, nicht jedoch die “boots on the ground”, sprich die einfachen Soldaten.

Als ich in New York die USS Intrepid besichtigen wollte, sah ich schon am Eingang folgendes Schild:

Aktive Soldaten und US Soldaten im Ruhestand erhalten freien Eintritt. Gleichfalls war überall an Hotels ein “Special Military Rates” zu lesen. Also Sonderkonditionen für Soldaten.

Als ich das Museum betrat habe ich mehr Scherzes halber gefragt, ob das Angebot denn auch für die ehemaligen Soldaten eines Verbündeten gelte. Immerhin habe ich ja meinen Wehrdienst geleitet. Ich wurde gefragt, ob ich einen Ausweis dafür habe. Da ehemalige Wehrdienstleistende so etwas nicht bekommen und ich kein Reservist bin verneinte ich und sagte, dies gebe es für ehemalige Wehrdienstleistende nicht.
Die freundliche Dame an der Kasse sah mich einen Moment an und meinte dann zu meiner Überraschung, “all right” und drückte mir eine “Active Military” Eintrittskarte in die Hand. Alleine aus Respekt gegenüber Soldaten verschaffte mir das eine Ersparnis von 22 Dollar!

Warum gibt es so etwas fast nirgends in Deutschland? Über 8 Millionen Männer haben Wehrdienst geleitet, hunderttausende haben als Zeit- und Berufssoldaten gedient, noch sind über 200.000 aktive Soldaten. Hinzu kommen zigtausende Reservisten.

Selbst wenn es einzelne Unternehmen gibt, die beispielsweise Wehrpflichtigen einen Rabatt auf die Kinokarte einräumen, so ist es doch eher ein Zufall sie zu finden. Ist man nicht gerade in einer kleinen Garnisonsstadt, so wird das auch nicht angeschrieben sein.

Verzeichnis der Unternehmen die Soldaten Sonderkonditionen einräumen

Was liegt da näher, als ein Verzeichnis einzurichten, in dem die Unternehmen angegeben sind, die Soldaten Sonderkonditionen einräumen? Seien es nun feste Rabatte, Dinge wie “jedes 10. Mal umsonst”, oder einfach eine 5min länger dauernde Massage. Es gibt viele Wege, wie ein Unternehmen den Soldaten etwas Gutes tun kann.

Den Unternehmen ist es hierbei freigestellt, welcher der Gruppen sie die Konditionen einräumen wollen:

  • aktiven Soldaten
  • ehemaligen Soldaten die sich ausweisen können, z.B. mittels Reservistenausweis
  • ehemaligen Soldaten die dies nicht beweisen können.

 

Mit Soldatenfreund wird solch ein Verzeichnis eingerichtet!

 

Ein Nutzen für alle Beteiligten!

Der Nutzen ist hier auf allen Seiten, eine klassische Win-Win-Situation. Geben Unternehmen Sonderkonditionen, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass nur wegen dieses Angebots ein Soldat überhaupt Kunde wird. Damit verliert das Unternehmen vielleicht die 10% des eingeräumten Rabattes, gewinnt dafür aber einen neuen Kunden hinzu. Der Umsatz, und damit auch der Gewinn, steigen also. Das Unternehmen profitiert klar von einer Teilnahme. Ob die Teilnahme an solch einem Konditionsprogramm nun also allein aus Gründen des Marketings stattfindet, oder aber weil die Firma wirklich etwas Gutes tun will ist fast egal! Schließlich profitiert auch der Soldat so oder so, völlig egal aus welcher Motivation das Unternehmen die Sonderkonditionen einräumt!
Beide Seiten profitieren also klar.

Jobbörse und Kleinanzeigen

Das Konditionsprogramm wird abgerundet durch eine Jobbörse und Kleinanzeigen.
In der Jobbörse können ehemalige Soldaten, aber auch Reservisten nach einem soldatenfreundlichen Arbeitgeber suchen. Umgekehrt können natürlich auch Arbeitgeber speziell auf Soldaten zugehen. Immerhin bringt ein Soldat eine Reihe von Dingen mit, die viele Arbeitgeber schätzen: Pünktlichkeit und Organisation.

Der vorerst letzte Teil des Angebots ist die Möglichkeit, Kleinanzeigen einzustellen. Dabei können zum einen besonders für Afghanistan geeignete Ausrüstungsgegenstände eines Ausgeschiedenen an seine Nachfolger verkauft werden, andererseits aber auch private Dinge. Vielleicht will ja jemand seine alte Angelausrüstung, sein Sofa, oder sein Auto loswerden, und würde sie dabei besonders gerne einem Kameraden vermachen? Hier ist die Möglichkeit!

Sonderaktionen und Geschenke

Mit Soldatenfreund sollen auch Aktionen initiiert werden, die den Soldaten neben finanziellen Vorteilen beim Konsum auch unmittelbar etwas Gutes tun. Eine Idee wäre z.B. Sponsoren für eine Grillparty zu finden, die Afghanistan-Heimkehrern und ihren Angehörigen ausgerichtet wird.

Abschließend noch eine Bemerkung:

Manche Dinge spricht man lieber an, bevor jemand meint, sie würden verheimlicht werden:
Der Macher von Soldatenfreund ist die Person, die 2007 auch Soldatengedenken gegründet hat. Die seinerzeit erste Einrichtung überhaupt zur Ehrung der toten Soldaten und zur Achtung der lebenden in Flecktarn ist bald vier Jahre alt. In all den Jahren habe ich eine Menge Zeit und nicht zuletzt auch einiges an Geld für das Projekt ausgegeben. Selber habe ich dafür nie einen persönlichen Profit davon gehabt, stattdessen musste ich mich immer wieder mit Radikalen beider politischen Lager herumschlagen. Mit Soldatenfreund ist erneut einiges an Zeit und Geld investiert worden.

Leider bin ich kein gelangweilter Privatier, der eine wertvolle Internetfirma verkauft, oder von seinem Vater viele Millionen geerbt hat. Auch habe ich keine Anstellung beim Staat, die mich zeitlich massiv unterfordert. Stattdessen bin ich mit einer eigenen Firma selbständig.
Das bedeutet, dass auch ich Rechnungen zu bezahlen habe, und die Zeit für Soldatengedenken und Soldatenfreund an anderen Stellen fehlt. Daher ist es ein Fernziel, die für Soldatenfreund aufgewendeten Mittel wieder einzuspielen. Entsprechend werden wohl in der Zukunft entweder Werbeplätze auf der Seite verkauft werden, oder aber von großen Firmen Gebühren für die Einstellung ihrer Angebote verlangt werden.
An sich ist dies ja eine Selbstverständlichkeit, aber ich habe mich immer bemüht, offen und fair mit den Unterstützern dieser Sache umzugehen. Sollten diese also nun vermuten, ich würde heimlich Profit daraus schlagen wollen, könnten Sie enttäuscht sein.

Dass auch ich von irgendetwas leben muss sollte hingegen einleuchten. Wenn Soldatenfreund dank eurer Mithilfe funktioniert haben dann aber alle Beteiligten etwas davon! Die Soldaten bekommen Sonderangebote, die Firmen erhöhen ihren Umsatz, und auch meine Firma schreibt irgendwann einmal keine roten Zahlen mehr.

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Herzlicher Dank an die Bundeswehr

sollte auch einmal geäußert werden. Die Evakuierungsaktion in Lybien war eine hervorragende Aktion!

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Übertragung der Trauerfeier für die Gefallenen vom 16. Februar

Das Bayerische Fernsehen überträgt die Trauerfeier am Freitag, 25.02. live ab 15:00 Uhr.

Trauerfeier für die in Afghanistan gefallenen Soldaten der Bundeswehr

Live aus der Stadtpfarrkirche St. Michael in Regen
Kommentar: Andreas Bachmann

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Der DFB für unsere Soldaten

Diese Seite hatte ich seinerzeit gegründet, weil sich einfach, und das kann man ruhig so ausdrücken, kein Schwein für unsere Soldaten interessiert hat. Wenn, dann gab es nur negative Kommentare, bis hin zu Hohn über ihren Tod.

Jetzt lese ich gestern einen Hinweis auf der Facebookseite:

Ab 2011 will der Deutsche Fußball Bund (DFB) regelmäßig deutsche Soldaten und Angehörige von Soldaten, die im Afghanistan-Krieg eingesetzt, verwundet oder getötet wurden, zu Länderspielen der Nationalmannschaft einladen.

RP-Online

Bravo!

Zwar ist es nach wie vor bedauerlich, dass man so etwas extra herausstellen muss, aber die Entwicklung der letzten Jahre geht definitiv in die richtige Richtung!

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Soldatengedenken.de ist zurück!

Nach einer längeren, durch Serverwechsel und Zeitmangel begründeten, Auszeit ist Soldatengedenken.de zurück.

Das Design wird noch überarbeitet und angepasst, aber künftig kann wieder mit Beiträgen auf dieser Seite gerechnet werden.

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